Für den Umgang mit Hausaufgaben bzw. den Lernzeitaufgaben aus dem Wochenplan gilt der aktuelle Erlass als Grundlage. Hausaufgaben sollen aus dem Unterricht erwachsen und von den Schülern selbstständig bearbeitet werden können. Es sind regelmäßige Gespräche mit Eltern oder den Betreuungskräften notwendig, um auf eine eventuelle Überforderung durch angemessene Differenzierung reagieren zu können.
Die Schüler erhalten am Ende des ersten Schuljahres sowie im zweiten Schuljahr im Halbjahr und am Ende ein Berichtszeugnis, im dritten und vierten Schuljahr werden die Leistungen zweimal jährlich mit Zensuren bewertet. Um besondere Leistungen einzelner Schüler, Schülergruppen oder ganzer Klassen zu würdigen, werden kreative Arbeiten aus dem Unterricht schulintern in Vitrinen ausgestellt oder an Stellwänden präsentiert. Urkunden werden an die Sieger von Wettbewerben im Rahmen der Schulöffentlichkeit und oft mit Beteiligung der örtlichen Presse übergeben.
Individuelle Förderung und Unterstützung
Mit allen Schülern der Schule wird im Schulalltag situationsnah über ihren Lernstand gesprochen, für die Eltern gibt es ein Gesprächsangebot zweimal im Jahr zum Elternsprechtag, darüber hinaus sind bei Bedarf jederzeit Terminabsprachen für Gespräche möglich und von Seiten der Schule gewünscht. Auf der Grundlage des Erlasses zur Dokumentation der individuellen Lernentwicklung werden für jeden Schüler die Beobachtungen aus Lernstandsüberprüfungen und Unterrichtsbeobachtungen aufgezeichnet und sind Grundlage für die Information und Beratung der Eltern und Schüler über die weitere schulische Entwicklung. Für Schüler mit Förderbedarf werden in regelmäßig stattfindenden Pädagogischen Dienstbesprechungen individuelle Förderpläne entwickelt und evaluiert, in denen geeignete schulische und außerschulische Fördermaßnahmen zusammengestellt werden.
Neben zahlreichen pädagogischen und organisatorischen Maßnahmen der Schule, zu denen auch Angebote zur Bewegungsförderung und zum Stressabbau gehören (s. auch AG-Angebote, Angebote zur Gesundheitsförderung), ist von der Schule ein ausführliches Konzept erarbeitet worden, das auch diagnostische Maßnahmen beinhaltet.
Schüler, die im Laufe der Grundschulzeit die Schule wechseln, bedürfen in der Regel besonderer Beobachtung und Unterstützung. Die betreffenden Lehrkräfte und die Schulleitung nehmen nach Möglichkeit schon im Vorfeld Kontakt zu der anderen Schule auf und bereiten die Aufnahme in die neue Schule durch Absprachen vor. Wenn es Informationen über eventuell bestehende Defizite gibt, kann das Kind mit geeigneten Maßnahmen wie zusätzlichem Förderunterricht, Sprachförderunterricht, Differenzierung im Unterricht, einem Lesementoren oder Hausaufgabenhilfe gefördert werden. Ebenso wird mit den angeführten Maßnahmen reagiert, wenn ein Kind die Klasse wiederholt.
Durch die Arbeit nach dem Förderkonzept können auch Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf in ihrem Klassenverband bleiben und zieldifferent unterrichtet werden. Diese Möglichkeit der Beschulung in der Regelschule und in der vertrauten Lernumgebung wird sowohl von Kindern als auch von deren Eltern in höchstem Maße geschätzt.
Der Anteil der Schüler, die an eine Förderschule überwiesen werden, liegt seit Jahren unter 0,4%; bei diesen Schülern handelt es sich nahezu ausnahmslos um einen Unterstützungsbedarf im Bereich sozial-emotionale Entwicklung.
Außerunterrichtliche Schülerbetreuung
Grundlage aller beratenden und unterstützenden Maßnahmen ist für alle Beteiligten das Beratungskonzept. Aufgrund der sozialen Struktur im Stadtteil gibt es viele Schülerinnen und Schüler sowie Eltern mit einem erhöhten Beratungs- und Unterstützungsbedarf. In der Regel äußert sich die Problematik durch Auffälligkeiten im Leistungs- oder Sozialverhalten des Kindes. Gespräche mit den Erziehungsberechtigten sind eine Möglichkeit, die Ursachen für die Fehlentwicklung herauszufinden und Lösungswege aufzuzeigen. Oft ist das aber nur mit professioneller Hilfe möglich. Im Idealfall entscheiden die Erziehungsberechtigten, Hilfe in Anspruch zu nehmen und auf dem weiteren Weg die Lehrkraft des Kindes miteinzubeziehen. Bei der Auswahl der Beratung und Unterstützung muss das zu lösende Problem gesehen werden. In Frage kommt der Soziale Dienst, eine Erziehungsberatungsstelle, ein Kinderarzt, -psychologe oder -psychiater oder therapeutische Maßnahmen wie Ergotherapie oder Logopädie. Stellt sich die Situation zunächst als unklar heraus, hat es sich bewährt, dass Eltern und Lehrkräfte gemeinsam einen Termin bei der Psychologischen Beratungsstelle, die nach Absprache in der Schule angeboten wird, vereinbaren. Nach den ersten Gesprächen wird in der Regel schnell klar, wie das weitere Vorgehen sich gestaltet. Im Einzelnen werden die Beratungs- und Unterstützungsmaßnahmen auch im Bereich Absentismus und Schullaufbahnberatung im Beratungskonzept dargestellt.
Bis zum Schuljahr 2012/13 wurde der Zeitpunkt der Schulpflicht jährlich um einen Monat vorgezogen, d. h. alle Kinder, die bis zum 30. September eines Jahres sechs Jahre alt sind, unterliegen ab 01. August der Schulpflicht. Auf der Grundlage des Niedersächsischen Schulgesetzes müssen Schulversäumnisse von den Erziehungsberechtigten spätestens am dritten Tag schriftlich oder telefonisch entschuldigt werden. Im Schulalltag der Grundschule Eversburg ist es allerdings weitgehend selbstverständlich, dass Eltern schon am ersten Tag vor Unterrichtsbeginn in der Schule anrufen und mitteilen, dass ihr Kind die Schule nicht besuchen kann. Das Büro ist täglich spätestens ab 07.30 Uhr besetzt, vorher können Ansagen auch auf den Anrufbeantworter gesprochen werden. Eine Krankmeldung per Email ist auch möglich. Durch eine rechtzeitige Entschuldigung erhält die Schule Gewissheit, dass dem Kind auf dem Schulweg nichts zugestoßen ist.
Schulversäumnisse durch Kuraufenthalte oder Teilnahme an bedeutenden Familienfesten müssen bei der Schulleitung schriftlich beantragt werden. Die Schulleitung ist in diesen Fällen verpflichtet, die Genehmigung dieser Anträge auf der Grundlage des Schulgesetzes genau zu prüfen. Eine Unterrichtsbefreiung vor und nach den Ferien kann nur dann genehmigt werden, wenn die Versagung eine besondere Härte bedeuten würde.
Der überwiegende Teil der Erziehungsberechtigten ist sich seiner Verantwortung bewusst, so stellen Schulpflichtverletzungen nur in seltenen Fällen ein Problem dar. Hier versucht zunächst die Klassenlehrkraft durch den Kontakt mit den Erziehungsberechtigten die Gründe für die Versäumnisse zu erfahren, um dann gezielt an einer Verbesserung arbeiten zu können. Ist das mit den Erziehungsberechtigten nicht möglich, werden Schulversäumnisse dem Schulträger gemeldet. Die Erziehungsberechtigten werden daraufhin von einem Mitarbeiter des Sozialen Dienstes besucht mit dem Ziel, das Problem Absentismus zu lösen. Außerdem müssen die Erziehungsberechtigten mit der Zahlung eines Bußgeldes rechnen.
Zum Ende der Grundschulzeit liegt der Schwerpunkt der Beratung von Eltern sowie Schülerinnen und Schülern in der schulischen Entwicklung über die Grundschule hinaus und somit ist die Wahl der geeigneten Schulform von besonderem Interesse.
Informationen über das Verfahren zum Übergang an eine weiterführende Schule erhalten alle Eltern der 4. Klassen des Schulverbundes auf einem Abend am Anfang des Schuljahres. Diese Veranstaltung für die Elternschaft der Grundschulen GS Atter, GS Pye, GS Eversburg und Heinrich-Schüren-Schule findet jährlich im Oktober/ November in der Mensa der Grundschule Eversburg statt. An diesem Abend stellen auch die Leiter der weiterführenden Schulen aus dem Schulverbund die Arbeit in der jeweiligen Schulform vor.
Das aktuelle Verfahren nimmt Abstand von der schriftlich fixierten Empfehlung einer favorisierten Schulform. Die Empfehlungen der Schule gestalten sich nach der neuen Erlasslage wie folgt: Es finden zwei Beratungsgespräche gemeinsam mit dem Kind und den Eltern statt - eins vor Weihnachten und ein weiteres vor den Osterferien. Mit den Ergebnissen dieser Beratungen entscheiden dann die Eltern, welche Schule für ihr Kind am geeignetsten zu sein scheint.
Über den genauen Ablauf dieser neuen Form werden die Eltern rechtzeitig informiert.
Schule als Lebensraum
In der Grundschule Eversburg kommen täglich über 300 Menschen zusammen, um miteinander zu lernen, zu arbeiten und zu spielen. Allen Beteiligten ist es wichtig, dass das soziale Klima durch Wertschätzung, Toleranz und Zuverlässigkeit geprägt wird. Jeder Einzelne aus der großen Gemeinschaft von Schülern, Lehrern, Eltern und sonstigen Mitarbeitern soll sich hier angenommen und wohl fühlen. Gelingt das in seltenen Fällen einmal nicht, werden mit allen Beteiligten Maßnahmen zur Verbesserung verabredet.
Schüler und Lehrkräfte verbringen einen Großteil des Tages in Klassen- und Fachräumen. Eine sowohl zweckmäßige Ausstattung wie auch ansprechende Gestaltung ist darum für die Unterstützung des Lernens und der Verbesserung der Arbeitsbedingungen von besonderer Bedeutung. Hier ist zum einen die Zusammenarbeit mit dem Schulträger gefragt, der für die Renovierung der Räume und Gebäude und für die sächliche Ausstattung zuständig ist und zum anderen müssen klare Vereinbarungen über Anschaffungen von Unterrichtsmaterialien getroffen werden, die aus dem Schuletat angeschafft werden.
Die Gestaltung der Klassenräume wird von den Lehrkräften gemeinsam mit den Schülern übernommen. Teilweise bringen sich hier auch Eltern unterstützend ein.
Die Arbeitsmaterialien der Schüler und Zusatzangebote für die einzelnen Fächer müssen übersichtlich bereitgehalten werden, Arbeitsergebnisse ansprechend präsentiert werden. Zum Teil werden zur Präsentation der Unterrichtsergebnisse auch Vitrinen und Stellwände in Fluren und Treppenhäusern genutzt. Das geschieht in Absprache mit den „benachbarten Klassen“, die Gestaltung der Vitrinen und Wände im Verwaltungsgebäude übernehmen in der Regel die Fachlehrkräfte für Kunst, Werken und Textiles Gestalten.
Mit Beginn des zweiten Schuljahres haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich in der schuleigenen Bibliothek ein Buch auszuleihen. Die Schülerbücherei wird von einer Lehrkraft verwaltet. In jedem Jahr wächst das Angebot; immer wieder gibt es neue Bücher. Die Finanzierung übernimmt zum einen die Schule aus dem Schuletat, zum anderen der Förderkreis. Die Klassen haben auch die Möglichkeit, sich Klassenlektüren und Nachschlagewerke auszuleihen.
Für die Kostenübernahme vieler Wünsche, die nicht mit den zur Verfügung stehenden Mitteln finanziert werden können, erklärt sich seit nunmehr über 20 Jahren der Förderkreis der Schule zuständig. Besonders eindrucksvoll ist das auf dem Schulgelände zu sehen, wo es außer dem ursprünglichen Spielplatz mit Sandanlage inzwischen ein attraktives Angebot an Spielgeräten wie z. B. Kletterwand, Gruppenschaukel und Balancierbalken gibt. Ein „Grünes Klassenzimmer“ bietet die Möglichkeit zum Rückzug und zur Entspannung. Hier kann bei gutem Wetter auch Unterricht stattfinden. Weitere Bänke und Sitzgruppen laden zum „Klönen“ und Ausruhen ein.
Seit dem Schuljahr 2009/10 haben alle Kinder auch die Möglichkeit, sich mit einer Ausleihkarte Spielgeräte für die Bewegungspause auszuleihen. Diese tägliche "Ausleihe" wird von der Sozialpädagogin in Zusammenarbeit mit der FSJlerin und festen Diensten der vierten Klassen organisiert.
Die weitläufige Außenanlage, bestehend aus vorderem Schulhof, Spielplatz, Wiese und angrenzenden Grünflächen mit Busch- und Baumbestand steht den Schülern in allen Spielpausen für vielfältige Aktivitäten zur Verfügung.
Besondere Angebote und Veranstaltungen im Schuljahreslauf bereichern den Unterrichtsalltag. Sie fördern die Freude am Lernen sowie das Selbstbewusstsein und die Selbstständigkeit der Schüler. Sie bieten den Kindern die Möglichkeit, Einrichtungen und Angebote in der näheren Umgebung kennenzulernen, Kontakte zu pflegen, Verantwortung zu übernehmen und Sozialkompetenz zu erwerben. Viele Angebote und Veranstaltungen sind seit Jahren fester Bestandteil des Schullebens der Grundschule Eversburg.
Um den Unterrichtsalltag der großen Schulgemeinschaft möglichst friedlich und harmonisch zu gestalten, sind klare Verhaltensregeln, Rituale und Umgangsformen notwendig, mit deren Einhaltung sich die Beteiligten aus unterschiedlichster sozialer, kultureller und religiöser Herkunft einverstanden erklären können.
Aus diesem Grunde gibt es an der Grundschule Eversburg seit Langem eine Schulordnung. Auf der Basis dieser Schulordnung unterschreiben die SchülerInnen, die Erziehungsberechtigten, die Klassenlehrkraft und die Schulleitung einen Schulvertrag, in dem sich alle zur Einhaltung der Schulregeln bereit erklären. Für den Fall, dass Regeln nicht eingehalten werden, wurde ein Maßnahmenkatalog entwickelt, der den Rahmen für die weitere Vorgehensweise bildet (s. dazu auch Schulvertrag, Schulordnung, Maßnahmen bei herausforderndem Verhalten und Sicherheitskonzept).
Darüber hinaus entwickelt jede Lerngruppe eigene „Klassenregeln“, die das Zusammenleben und –arbeiten strukturieren. Spätestens ab der dritten Klasse wählen die Schüler aus ihrer Gruppe gewählte Vertreter, die die Klassensprecherfunktion übernehmen.
Für die kleinen Pausenkonflikte sind die Mitglieder des Schülerrates als "Pausenhelfer" inzwischen anerkannt wichtige Personen; so mancher Streit kann ohne das Eingreifen Erwachsener geregelt werden (s. dazu auch Soziales Lernen)
Es ist Aufgabe der Schule, für die Sicherheit aller in der Schule Lehrenden, Lernenden und Arbeitenden zu sorgen. Dabei steht die Fürsorge für die Schüler an erster Stelle. Es ist allen Lehrern ein Anliegen, dass jedes Kind sicher zur Schule kommt. Mit den Eltern werden schon vor der Einschulung Absprachen getroffen, die dazu beitragen können, z. B. rechtzeitiges Einüben des Weges, Kinder nicht alleine gehen lassen, den sichersten Weg wählen oder nicht direkt vor dem Schuleingang halten. In den ersten Schulwochen nutzen die Klassenlehrkräfte die Sachunterrichtstunden, um mit den Kindern der Klassen den Schulweg eines jeden Kindes zu gehen. So lernen die Kinder nicht nur ihren sicheren Schulweg kennen sondern auch, wo die anderen Kinder der Klasse wohnen.
Regelmäßig am Anfang jedes Schuljahres gibt es eine Zusammenarbeit mit der Polizei Osnabrück. Die ersten Klassen erhalten in einer Unterrichtsstunde Informationen zum Thema "Sicherer Schulweg", außerdem fördern die Polizeibeamten die Sicherheit vor Ort durch ihren Einsatz morgens vor dem Unterricht und nach Unterrichtsschluss.
Bei anhaltender Problematik und Beeinträchtigung der Sicherheit, z. B. durch das Missachten des Park- und Halteverbots durch uneinsichtige Eltern, fordert die Schulleitung auch im laufenden Jahr nochmals die Unterstützung der Polizei oder des Ordnungsamtes an. Zudem nutzen wir unterschiedliche Angebote des Präventionsteams (Puppenbühne, Sicherheitstraining, ...) Vorfälle mit Schülern, die Ordnungsmaßnahmen zur Folge haben, kommen äußerst selten vor. Dabei handelt es sich dann um grobe Missachtung der schulischen Regeln. Wie solchen Fällen sowie der Bedrohung durch Gewalt von außen entgegengewirkt werden kann und wie im realen Fall in der Schule damit umgegangen wird, ist im
Sicherheitskonzept und in den Maßnahmen bei herausforderndem Verhalten ausführlich dargestellt. Gesundheitsförderung im Schulalltag
Gesunde Ernährung und Bewegung sind zentrale Themen im Unterrichtsalltag, vor allem weil die Themen in vielen Elternhäusern zu kurz kommen und die Schule hier gefragt ist.
Vor der Spielpause wird in allen Klassen das Frühstück gemeinsam mit den Klassenlehrkräften eingenommen. So sind dabei Gespräche über gesundes Essen und Trinken möglich, in vielen Klassen gibt es feste Tage, an denen alle Kinder nur gesunde Sachen mitbringen dürfen. Wenn jemand kein Frühstück von zu Hause mitbekommen hat, kann man sich etwas von der „Tafel“ aus der Schulküche holen. In dieser Zeit wird auch das Schulobst angeboten und mit großem Appetit gegessen.
Das Thema gesunde Ernährung ist in allen Jahrgängen Bestandteil des Sachunterrichtes. Unterstützt wird es u. a. durch die Zahnärztliche Gruppenprophylaxe, die von MitarbeiterInnen des Zahnärztlichen Dienstes jährlich in allen Klassen durchgeführt wird.
Bewegungsangebote begleiten und unterstützen das Ernährungsangebot; das möchte die Schule mit folgenden festen Einrichtungen oder der Beteiligung an Projekten auch für Kinder mit mangelnden Bewegungserfahrungen erreichen:
Angebot an Pausenspielen zum Ausleihen für die Spielpausen
Schulhofgestaltung mit vielfältigen Spiel- und Sportgeräten (s. o.)
Rituale mit Bewegung im Unterricht
Teilnahme am Projekt Active Children - Active Schools in Kooperation mit der Uni Osnabrück
Teilnahme am Projekt Healthy children in sound communities in Kooperation mit der Universität Osnabrück
Bundesjugendspiele
Sportabzeichentag
Laufabzeichen
Teilnahme am Wettbewerb Jahnschwimmen
Zusätzliche Sportangebote wie Handball, Judo, Basketball, Leichtathletik, Mädchenfußball und Tanzen im AG-Bereich neben dem regulären Sport- und Schwimmunterricht
Möglichkeit der Ruhe und Entspannung in der Bücherei; es stehen Yogamatten und entsprechendes Zusatzmaterial zur Verfügung
Die Größe der Klassenräume im Vergleich zur Lerngruppe bietet die Möglichkeit, dass die Schüler neben ihren festen Arbeitsplätzen die Möglichkeit haben, sich an Arbeitstischen oder –ecken zu beschäftigen. Zudem gibt es in jedem Raum die Möglichkeit, mit sechs kleinen Bänken schnell einen Sitzkreis oder das "Tafelkino" (Halbkreis vor der Tafel) aufzubauen. Flure und/oder Nebenräume werden in möglichen Arbeitsphasen auch genutzt.
Drogen und die damit verbundenen Lebensprobleme kennen die Schüler der Grundschule Eversburg noch nicht als ihre eigenen, einige sind aber in der Familie oder Verwandtschaft schon damit in Kontakt gekommen bzw. leiden unter einer familiären Vorbelastung. Die Grundschule sieht hier ihre Aufgabe darin, die Kinder bereits im Grundschulalter zu stärken und somit vor einer Suchtgefahr zu schützen. Eine positive persönliche Entwicklung, ein gesundes Selbstbewusstsein, das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit, positive Vorbilder und Freunde sind gute Voraussetzungen. Auch Zuckerkonsum oder Umgang mit Computerspielen finden immer wieder Berücksichtigung in Klassengesprächen. Bei diesen Aufgaben greift die Schule gerne auf die Unterstützung außerschulischer Partner zurück, wie z. B.
Theaterpädagogische Werkstatt (Die große Nein-Tonne, Mein Körper gehört mir)
Polizeipuppenbühne
Mitmachzirkus
Gesundheitsförderung und Umweltschutz
Das gemeinsame Frühstück im Klassenraum bietet die Gelegenheit, die Schadstoff- und Müllvermeidung zu thematisieren und so über vier Schuljahre ein Umweltbewusstsein zu bilden. Ziel ist, dass die Schüler ihr Frühstück und das Getränk in Dosen und Trinkflaschen mitbringen und sie sichtbar nachvollziehen können, dass dadurch der Müll gering ist. Ihn zu trennen, lernen sie dadurch, dass in allen Räumen verschiedene Gefäße mit der entsprechenden Beschriftung stehen.
Der schonende Umgang mit Ressourcen ist ebenfalls ein Lernprozess, der sich über die gesamte Grundschulzeit zieht. Das Team der Grundschule Eversburg ist bemüht, lieber eine erklärende Begründung für einen Sachverhalt zu geben als ein nicht nachvollziehbares Verbot durchzusetzen (z. B. das Schließen der Außentüren im Winter).